ABC Windsurf

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Angela Trawoeger
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Windsurfen... Was hat es damit eigentlich auf sich? Du hast Lust, es auszuprobieren, aber weißt nicht genau wie?
Ok, wir werden Federico befragen, ein besessener Sportler und Teil der bekannten IParassiti Assoziation. Wenn du dich fragst, was es mit den iParassiti auf sich hat, hier kannst du es herausfinden!

Was genau ist Windsurfing?

Wie der Name schon verrät, verbindet das Windsurfen die zwei wunderbaren Wassersportarten Segeln und Surfen. Du benutzt das Segel, um dich von der Kraft des Windes anzutreiben, sodass du, auf einem Brett stehend, buchstäblich über das Wasser gleitest. Es ist diese Gleitfahrt, die jede Menge Adrenalin ausstößt und Emotionen freisetzt und somit viele Sporler in „Windjunkies“ verwandelt.

Ab welchem Alter kann man das Windsurfen erlernen?

Windsurfen kann fast Jeder im Alter von 7 bis 100 Jahren lernen. Wenn du das Wasser und die Natur liebst, warte nicht –probiere es aus!

Muss man sehr sportlich sein, um Windsurfen zu lernen?

Du musst kein besonders sportlicher Typ sein, um beim Windsurfen Spaß zu haben und mit dem hochwertigen Equipment von heute schafft es fast jeder, den Sport im Rahmen seiner Möglichkeiten auszuüben.

Ist Windsurfen gefährlich?

Wie bei allen Extremsportarten gibt es bestimmte Gefahren, doch wenn du deine Grenzen kennst und weißt, wie du dich in Notsituationen verhalten musst, ist Windsurfen ein Sport mit geringem Risiko. Du kannst die Kraft des Windes mit der Steilheit einer Skipiste vergleichen. Als Anfänger fährst du nicht gleich die schwierigsten „schwarzen“ Pisten, sondern schaust nach leichteren Abfahrten, auf denen du optimal an deiner Technik arbeiten und die Kontrolle auf den Skiern verbessern kannst. Genauso muss ein Windsurfer die Stärke des Windes und die Höhe der Wellen unter Berücksichtigung seiner eigenen Fähigkeiten beurteilen und schrittweise an der Verbesserung seiner Fertigkeiten arbeiten. Das Belegen eines Grundkurses, die Kenntnis des Reviers, an dem du raus gehst und geeignetes Equipment (Neoprenanzug, Schwimmweste, Helm) helfen dabei, das Risiko auf ein Minimum zu reduzieren.

Welche Jahreszeiten sind zum Windsurfen geeignet?

Am Gardasee ist fast immer Wind, es gibt also keine längeren Auszeiten. Der einzige Faktor, der herausfordert, ist das kalte Wasser von November bis März. Auch wenn du einen dicken Winter-Neoprenanzug trägst, kann der Sport zu dieser Jahreszeit sehr kräftezehrend sein. Die beste Zeit zum Windsurfen zu sehr guten Konditionen und in großer Gesellschaft ist von April bis Oktober.

Wie kann ich anfangen?

Der beste Weg, um mit dem Windsurfen zu beginnen, ist, einen Anfänger-Grundkurs zu belegen, wo du mit allen wichtigen theoretischen Grundlagen und Sicherheitsaspekten vertraut gemacht wirst und die richtige Technik des Windsurfens erlernst. Dazu bekommst du angemessenes Anfänger-Material zur Verfügung gestellt. Es ist sehr wichtig, dass du alle Basics kennst und beherrschst, um darauf dann allmählich aufbauen zu können. Wenn du die Basics verstanden hast, wirst du sicherer und schneller auf deinem weiteren Lernweg vorankommen!

Ist der Sport für Männer und Frauen geeignet?

Es gibt absolut keinen Unterschied zwischen den Geschlechtern beim Erlernen des Windsurfens.

Welches Material brauche ich, um anzufangen und welche Kosten kommen auf mich zu?

Wenn du einen Anfängerkurs belegt hast und einige Male Equipment geliehen hast, um auszuprobieren, welches Material für dich am besten passt und deinem Level entspricht, kannst du dir eine eigene Ausrüstung zulegen:
- Kleidung: Neoprenanzug, Schuhe, Trapez, Schwimmweste (400-500 €)
- Board: 110-120 Liter (oder mehr, aber pass auf, dass es nach etwas Übung nicht gleich zu groß für dich wird)
- Segel: Die Größe hängt von der Art des Windsurfens ab, das du betreiben möchtest (gebraucht ab 250 €)
- Mast: beliebig; ein höherer Carbongehalt ist jedoch sinnvoll (gebraucht ab 250 €)
- Gabelbaum: beliebig (gebraucht ab 50 €)
- Mastfuß: beliebig (ab 25 €)
Demnach kannst du mit ca. 450 € für Kleidung und etwa 850 € für Material kalkulieren. Du kannst das Material alles am Gardasee finden, wo sich durch die Großzahl der Windsurfer ein guten Markt für gebrauchtes Material gebildet hat.

Wie viele Stunden braucht man, um unabhängig zu windsurfen?

Das hängt sehr stark von der betroffenen Person ab. In der Regel solltest du nach einer Woche Windsurf-Kurs selbständig fahren können, auch wenn du dann noch nicht die vollständige Kontrolle über dein Material haben wirst.

Wer sind die iParassiti?

So definieren wir uns selbst:

Sind wir Windsurfer? Ja, mit vollem Herzen... Sind wir Freunde? Das auch... Sind wir verrückt? Ja, sehr... Sind wir Mütter und Väter? Viele von uns... Sind wir ein Sport-Club? Nun sind wir es... Jede Definition ist zu begrenzend – wir sind Menschen, die zusammen Spaß haben möchten und die Mehrheit von uns teilt die Leidenschaft für diesen fantastischen Sport, der sich „Windsurfen“ nennt.

Was ist der Unterschied zwischen Freestyle, Slalom und Wave? Kann man alle Disziplinen am Gardasee betreiben?

Windsurfing ist unterteilt in drei große Kategorien: Wave, Speed und Freestyle. Waveriding ist der traditionellste Bereich dieses Sports und der Bereich, der das Surfen und Windsurfen miteinander verbindet. Wir reiten die Wellen ab wie beim Surfen, nutzen aber zusätzlich die Kraft des Windes zur Beschleunigung und die Wellen, um neue schnelle Manöver zu erlernen.

In der zweiten Disziplin finden wir die angesagte Spezialität unter Speed-Junkies, das Slalom-Rennen. Wie bei einem Ski-Slalom-Rennen rasen die Windsurfer im Slalom um eine Reihe von Boien und folgen so einem festgelegten Kurs.

Freestyle ist die freieste und ausdrucksstärkste Verwendung von Board und Segel. Bei dieser Disziplin werden verschiedene Manöver (Loopings, Drehungen, Sprünge) durchgeführt, die alle Körperachsen beanspruchen, um eine spektakuläre Show zu präsentieren.

Am Gardasee ist es in der Regel möglich, Freestyle und Slalom zu betreiben, die Konditionen zum Waverriding sind selten gegeben und es wird besser am Meer ausgeübt.

Was sind die besten Spots am Gardasee?

Der See bietet verschiedene Spots. Zu den berühmtesten zählen Malcesine und Pra de la Fam für den Nordwind (Vento), für den Südwind (Orá) sind es Conca d’Oro und der Pier. Jeder Windsurfer geht hier auf Entdeckungsreise und lernt, den See von Tag zu Tag besser zu verstehen und macht so seine eigene Spot-Liste. Aber wenn du selbst unsicher bist und einen Guide brauchst, der dir die besten Spots des Sees präsentiert, schau einfach hier: www.iparassiti.com/webapp.html.

Ein Tipp für alle, die mit dem Windsurfen beginnen möchten?

WASSER, SONNE, WIND.
Das sind die drei fundamentalen Elemente, an denen es am Gardasee nicht mangelt! Hört mit dem Lesen auf und raus mit euch auf’s Wasser! Dein Gleit-Board wartet auf dich!

Danke Fede...und eine gute Zeit euch allen!

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