Die wichtigsten Bergregeln

Berge sind herrlich, aber sie bergen auch Gefahren!
Um eine sichere Zeit in den Bergen zu verbringen und Wandertouren so angenehm wie möglich zu gestalten, solltet ihr Risiken soweit wie möglich minimieren.

Die folgenden Regeln helfen euch dabei, unnötige Gefahren zu vermeiden und die Berge zu schützen, sodass sie uns auch in ihrer natürlichen Schönheit erhalten bleiben.

Natur und Kultur

  • Die Schönheit der Orte, die ihr erkunden werdet, hängt zum großen Teil von euch selbst ab. Respektiert die Natur und nehmt euren Abfall mit nach Hause. Pflückt keine Blumen, stört die Tiere nicht, macht keinen unnötigen Lärm und entzündet keine Feuer.
  • Respektiert die einheimische Kultur und Tradition, indem ihr immer daran denkt, dass ihr Gäste der Berge und ihrer Bewohner seid.

Auswahl der Route

  • Besorgt euch so viele Informationen wie möglich über die anstehende Tour: Wie schwierig ist sie? Und ist sie auch für den am wenigsten erfahrenen Teilnehmer eurer Gruppe geeignet?
  • Bleibt auf den markierten Wegen.
  • Informiert jemand Außenstehenden (der euch nicht begleitet) über eurer Vorhaben.
  • Wählt, wenn ihr Kinder dabei habt, keine Routen, die erhöhte Aufmerksamkeit oder körperliche Anstrengung erfordern.
  • Wenn ihr in einer Hütte übernachten wollt, informiert euch vorher über die Öffnungszeiten und Kapazitäten. Wenn ihr mehrere Nächte unterwegs seid und in mehr als einer Hütte übernachtet, denkt daran, in das Gästebuch zu schreiben.

Unterwegs

  • In Hetze zu sein oder zu schnell zu gehen, ist kontraproduktiv. Passt auf, wo ihr hintretet. Geht langsam und vorsichtig.
  • Passt euch dem Schritttempo des am wenigsten fitten Läufers an.
  • Macht regelmäßig Pausen und trinkt viel Wasser.

Das Wetter

  • Checkt die Wettervorhersage, bevor ihr aufbrecht.
  • Denkt daran, dass sich das Wetter in den Bergen schnell ändern kann und dass die Temperaturen deutlich sinken können.
  • Wenn ihr einen Sturm aufziehen seht, geht, wenn möglich zu eurem Ausgangspunkt zurück, haltet euch von alleinstehenden Bäumen fern und verweilt nicht auf Bergkämmen oder ungeschützten Freiflächen.
  • Wenn ihr Zweifel habt, tretet den Heimweg an – es ist besser, es ein anderes Mal zu probieren, als unnötige Risiken einzugehen.

Verpflegung und Ausrüstung

  • Nehmt immer einen wasserdichten Rucksack, warme winddichte Kleidung und Wechselkleidung mit.
  • Packt eine Menge Flüssigkeit ein sowie nährstoffreiche Nahrung, Sonnencreme, eine Sonnenbrille und einen Hut.
  • Auch eine Karte sollte nicht fehlen sowie ein GPS Tracking-System, Handy und ein Erste-Hilfe-Päckchen.
  • Tragt bequeme Wanderschuhe: Lasst euch nicht dazu verlocken, an heißen Tagen Sandalen, Flip-Flops oder Schuhe mit dünnen oder weichen Sohlen anzuziehen. Ein perfekter Wanderschuh hat eine rutschfeste Sohle, ist wasserdicht und leicht.

Im Falle eines Unfalls

Wer auch immer einen Unfall miterlebt oder durch einen Anruf darüber informiert wird, ist zur Ersten Hilfe verpflichtet, indem er zumindest die nächste Erste-Hilfe-Station oder den Besitzer der nächsten Berghütte informiert.

Nützliche Telefonnummern und Notrufnummern

  • Notrufzentrale: 118
  • Bergrettung Verona: +39 349 7379478
  • Bergrettung Ala: +39 348 8095771
  • Seilbahn Malcesine: +39 045 7400206

Internationale Notsignale

Um Hilfe rufen

Gebt dasselbe auditive oder visuelle Zeichen SECHS Mal in einer Minute. Wartet eine Minute und wiederholt es wieder.

Einem Notsignal antworten

Gebt dasselbe auditive oder visuelle Zeichen DREI Mal in einer Minute. Wartet eine Minute und wiederholt es wieder.

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