Racing Skiffs

Verfasst von: Charles Kinsley

Photo: Courtesy Charles Kinsley

Die ersten Renn-Skiffs gab es vor über 100 Jahren, aber es dauerte einige Zeit bevor sich das Konzept der flachen Rümpfe und großen Segeln in der Jollenkonstruktion durchsetzen konnte.

Die Vorteile der Skiffs –frühes Gleiten und gute Kontrolle auf Raumwind mit dem Gennaker - haben das moderne Jollensegeln revolutioniert. Das auch dank der Fortschritte im Bootsbau und den Einsatz von Segeln aus Mylar.

Als vor 30 Jahren Windsurfen aufkam wanderten eine junger Segler massenhaft zu diesem neuen, schnellen und aufregenden Sport ab. Die Reaktion der Jollen-Szene war ähnlich der der Ski-Szene, als Snowboarding aufkam: Neue Bootsklassen wurden geschaffen, die leichter, schneller und einfacher zu segeln waren als ihre Vorgänger mi t offenen Hecks, die von Seglern ein Höchstmass an Reaktion verlangten.

Die modernen Skiffs sprechen alle Segler an, von den extremen Musto Skiffs (Einhandsegler) zu den gutmütigeren Lehr- und Freizeitjollen verschiedenster Hersteller. Die bekanntesten Klassen sind der 49er und sein jüngerer Bruder, der 29er. Der 49er ist die wahrscheinlich aufregendste der zehn olympischen Klassen; der 29er ist für jüngere und weibliche Segler konzipiert.

Der Fraglia Vela Malcesine Segelclub hat Malcesine an die Spitze der Austragungsplätze für Regatten in Europa gebracht. Der Club ist Ausrichter einer Etappe des prestigeträchtigen RC44 Cups.

Des weiteren wird in der angegliederten Segelschule nicht mehr auf den schweren und langsamen Schulbooten der früheren Jahre, sondern auf neuen Bootstypen gelehrt. Neben Fraglia Vela gibt es noch mehrere andere zertifizierte Segelschulen in Malcesine mit professionellen, mehrsprachigen Instruktoren die Ihnen diesen aufregenden Sport näher bringen können. Sowohl als Steuermanns für alle die als Passagier mitkommen wollen oder als Instruktor für all jene, die es lernen möchten, solche Boote selber zu steuern.