Wandern

Die wichtigsten Bergregeln

Respektiere die Regeln, um unnötige Risiken zu vermeiden

Angela Trawoeger
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Angela Trawoeger

Gründerin, Fotografin und Content Managerin

Berge sind herrlich, aber sie bergen auch Gefahren!
Um eine sichere Zeit in den Bergen zu verbringen und Wandertouren so angenehm wie möglich zu gestalten, solltest du Risiken soweit wie möglich minimieren.

Die folgenden Regeln helfen dir dabei, unnötige Gefahren zu vermeiden und die Berge zu schützen, sodass sie uns auch in ihrer natürlichen Schönheit erhalten bleiben.

Die Schönheit der Orte, die du erkunden wirst, hängt zum großen Teil von dir selbst ab.

Natur und Kultur

  • Respektiere die einheimische Kultur und Tradition, indem du immer daran denkst, dass du Gast der Berge und ihrer Bewohner bist.
  • Respektiere die Natur
  • Nimm deinen Abfall mit nach Hause
  • Pflück keine Blumen
  • Störe die Tiere nicht, mach keinen unnötigen Lärm
  • Entzünde keine Feuer

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Auswahl der Route

  • Besorg dich so viele Informationen wie möglich über die anstehende Tour: Wie schwierig ist sie? Und ist sie auch für den am wenigsten erfahrenen Teilnehmer deiner Gruppe geeignet?
  • Bleib auf den markierten Wegen.
  • Informiere jemand Außenstehenden (der dich nicht begleitet) über deiner Vorhaben.
  • Wähl, wenn du Kinder dabei hast, keine Routen, die erhöhte Aufmerksamkeit oder körperliche Anstrengung erfordern.
  • Wenn du in einer Hütte übernachten willst, informiere dich vorher über die Öffnungszeiten und Kapazitäten.
  • Wenn du mehrere Nächte unterwegs bist und in mehr als einer Hütte übernachtest, denk daran, in das Gästebuch zu schreiben.

Unterwegs

  • In Hetze zu sein oder zu schnell zu gehen, ist kontraproduktiv. Pass auf, wo du hintretest. Gehe langsam und vorsichtig.
  • Pass dir dem Schritttempo des am wenigsten fitten Läufers an.
  • Mach regelmäßig Pausen und trink viel Wasser.
  • Benutze dein Telefon nur, wenn es notwendig ist, um den Akku zu schonen.
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Das Wetter

  • Check die Wettervorhersage, bevor du aufbrichst.
  • Denk daran, dass sich das Wetter in den Bergen schnell ändern kann und dass die Temperaturen deutlich sinken können.
  • Wenn du einen Sturm aufziehen siehst, gehe, wenn möglich zu deinem Ausgangspunkt zurück, halte dich von alleinstehenden Bäumen fern und verweil nicht auf Bergkämmen oder ungeschützten Freiflächen.
  • Wenn du Zweifel hast, tritt den Heimweg an – es ist besser, es ein anderes Mal zu probieren, als unnötige Risiken einzugehen.

Verpflegung und Ausrüstung

  • Nimm immer einen wasserdichten Rucksack, warme winddichte Kleidung und Wechselkleidung mit.
  • Pack eine Menge Flüssigkeit ein sowie nährstoffreiche Nahrung, Sonnencreme, eine Sonnenbrille und einen Hut.
  • Auch eine Karte sollte nicht fehlen sowie ein GPS Tracking-System, Handy und ein Erste-Hilfe-Päckchen.
  • Trag bequeme Wanderschuhe: Lass dich nicht dazu verlocken, an heißen Tagen Sandalen, Flip-Flops oder Schuhe mit dünnen oder weichen Sohlen anzuziehen. Ein perfekter Wanderschuh hat eine rutschfeste Sohle, ist wasserdicht und leicht.
  • Vergiss nicht, auf langen Strecken eine Stirnlampe mitzunehmen, besonders im Winter, wenn die Tageslichtstunden kürzer sind. Sie sind leicht und nehmen nicht viel Platz in Anspruch.

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Im Falle eines Unfalls

Wer auch immer einen Unfall miterlebt oder durch einen Anruf darüber informiert wird, ist zur Ersten Hilfe verpflichtet, indem er zumindest die nächste Erste-Hilfe-Station oder den Besitzer der nächsten Berghütte informiert.

Tracking und Hilfe-App

GeoResQ ist eine APP, die von der Nationalen Rettungsmannschaft für alpine und höhlentauchende Taucher (CNSAS) betrieben und vom Italienischen Alpenverein (CAI) unterstützt wird. Sie verfügt über einen Geo-Ortungsdienst und kann auch Hilfe erbitten.

Der APP verfolgt deine Route in Echtzeit, die du auf einer dafür vorgesehenen Website archivieren kannst, und sendet bei Bedarf über das zentrale Betriebssystem GeoResQ einen Alarm und eine Bitte um Hilfe.

Nützliche Telefonnummern und Notrufnummern

  • Notrufzentrale: 118
    Immediately notify to the operator where you are: place and province.

Internationale Notsignale

Um Hilfe rufen

Gib dasselbe auditive oder visuelle Zeichen SECHS Mal in einer Minute. Warte eine Minute und wiederhol es wieder.

Einem Notsignal antworten

Gib dasselbe auditive oder visuelle Zeichen DREI Mal in einer Minute. Warte eine Minute und wiederhol es wieder.

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