Windsurfen

Gardasee Spots für Windsurf Freestyle

Wo kann man windsurfen und die Tipps der Locals

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Max Loncrini

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Giacomo Milani

Windsurf, MTB und Paragliding
Angela Trawoeger
Bilder

Angela Trawoeger

Gründerin, Fotografin und Content Managerin

Hier unten nennen wir die Spots für Windsurf Freestyle bei Nord- und Südwind. Außerdem findest du unsere Tipps zu Wind und Ausrüstung, um unter besten Voraussetzungen aufs Brett zu steigen

An einem normalen Wettertag am Gardasee weht der Pelér, der Nordwind des Vormittags, der dann gegen Mittag der Ora Platz macht. Die Ora ist ein Südwind, der dann bis zum Abend weht. Der Durchschnitt an windigen Tagen im Jahr ist sehr hoch, weshalb der Gardasee als einer der besten europäischen Spots zum Windsurfen gilt.

Retelino (großer Parkplatz oder Park)

Auf der östlichen Seite des Gardasees, 1km nördlich von Malcesine. Hier befindet sich ein breiter Parkplatz mit einer praktischen Wiese daneben, um deine Ausrüstung zusammenzubauen. Normalerweise weht der Peler anhaltend für vier Stunden, mit einer Durschnittsgeschwindigkeit von 20/25 Knoten. Die gebräuchlichste Ausrüstung sind Freestyle- und Freestyle/Waveboards zwischen 90 und 100 Litern Volumen mit Segel zwischen 4,5 und 5,5m2.

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Mit starkem Wind in Malcesine, auf der Rechten kreuzen: perfekt für Sprünge und auszusteigen. Manchmal, wenn der Wind sehr, sehr stark ist, mache ich Sprünge, die normalerweise nur auf dem Meer mit dem Rückstrom funktionieren. Wir haben dann Spaß wie kleine Kinder.

Fabio Calò

Strand von Assenza

Auf der Ostseite des Gardasees, in Brenzone sul Garda. Während heftiger Stürme im Sommer kann der Peler bis auf 35/40 Knoten ansteigen. Dann ist es besser, nach Malcesine auszuweichen, nach Assenza, zum Strand vor der Trimelone Insel. Wenn der Wind so stark ist, entsteht an diesem Spot eine größere und aufregendere Welle.

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Heftiger Sturm vor der Insel mit Fabio Calò

Pra de la Fam

Der Hafen von Tignale, auch als „Pra de la Fam“ oder „der Pra“ bekannt, ist an der Westküste berühmt für die nördlichen Morgenwinde.

Im Gegensatz zu anderen Spots entlang der Küste wie Malcesine, wo der Peler schon am frühen Morgen anfängt zu wehen, muss man am Pra warten bis die Sonne aufgeht, bevor der Spot anfängt zu funktionieren.

Deshalb sollte man hier an klaren Tagen surfen, weil der Wind an bedeckten Tagen nicht an der Küste weht. Der Spot funktioniert das gesamte Jahr über, aber in der Mitte der Saison lohnt er sich am meisten, da die Sonneneinstrahlung dich mit milden Temperaturen verwöhnst.

Im Wasser wird eine alte Limonaia am Fuße der Mauer und ein kleiner Wasserfall zur Rechten deine Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Üblicherweise gehst du hier mit Freestyle-Equipment ins Wasser, Boards mit 90/100 Litern und Segeln zwischen 4 und 5 m2. Das einzige Problem ist die Parkplatzknappheit, besonders am Wochenende empfiehlt es sich, sehr früh da zu sein.

Navene

Liegt auf der Ostseite des Gardasees, ein paar Kilometer von Malcesine entfernt. An klaren Sommertagen weht der Ora hier konstant. Du findest ruhigere Bedingungen zum lernen vor, oder um deine Technik zu verbessern. Benutze Freestyle-Equipment mit Boards um die 120 Liter und Segel mit 7 m2 oder größer.

Der Pier

Die Bezeichnung des Spots stammt vom gleichnamigen Hotel. Er befindet sich an der Westseite des Gardasees, an der Grenze der Provinzen Brescia und Trento.

In diesem Teil des Sees nimmt die Intensität des Oras zu und der Bereich ist stark frequentiert von Windsurfern und Segelbooten. Während Regattas kann es ziemlich voll werden. Die beste Zeit um am Pier rauszugehen sind die ersten eisigen Stunden im Frühling bis Ende Juni. Aber auch während des restlichen Sommers kann man sehr gute Sessions haben.

Du gehst mit Freestyleboards mit 100 Litern und Segeln zwischen 4,5 und 5,5 m2 raus.

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Mit starkem Wind in Malcesine, auf der Rechten kreuzen: perfekt für Sprünge und auszusteigen. Der Freestyle wurde hier geboren, in Pier, mit den ersten Stars der Seewettkämpfe von 1996. Dies ist ein Spot, an dem der Ora intensiver weht: ein Paradies für Freestyler.

Fabio Calò

Die Conca d’Oro in Torbole

Was uns an der Conca d’Oro am besten gefällt ist der Komfort: breite Parkplätze, eine weiche Wiese um sich in der Sonne aufzuhalten, die Bar für ein kühles Bier mit Freunden und der Einstieg ins Wasser über komfortable Plattformen.

Deshalb ist die Zone im Sommer auch sehr geschäftig und die Wasseroberfläche vorm Strand sehr voll.

Für ruhigere Bedingungen genügt es, einige hundert Meter gegen den Wind nach Süden bis zur kleinen Galerie zu kreuzen.

Wenn du dich weiter von der Menge entfernen willst, kannst du mit nur einer Luvhalse den See überqueren bis zur Westküste bei der „Casa della Trota“, wo sich die Landschaft drastisch verändert und du direkt unter der mächtigen Steilwand segeln kannst. Der Wind wird hier stärker, das Wasser weniger kabbelig und die Wellenbewegung gleichmäßiger: perfekte Bedingungen für eine Freestyle-Session!

Guten Wind!

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